über Kunsthochschule für Medien Köln

Die Kunsthochschule für Medien in Köln (KHM) fördert gezielt die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit unterschiedlichen künstlerischen Feldern. Das Lehrangebot umfasst unter anderem Video und Fotografie, Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilm, Klang, Game und Sound Design, Virtual Reality, Animation, Literarisches Schreiben, experimentelle Informatik sowie Kunst- und Medientheorie. Das Projekt wird in Kooperation mit den Lehrenden Prof. Zilvinas Lilas (Professor für 3D-Animation), Prof. Melissa de Raaf (Professorin für Dramaturgie / Filmisches Erzählen) und Tania de León Yong (Künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin Animation) umgesetzt.

Webseite von KHM

KUNSTHOCHSCHULE FÜR MEDIEN KÖLN

Schiffshebewerk Henrichenburg, Waltrop

Studierende der 3D-Animation und der Dramaturgie der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln verwandeln die Fassade am Oberwasser des Schiffshebewerks Henrichenburg in einen Raum künstlerischer Spekulation und Reflexion. Die Front der beiden steinernen Türme und der Stahlfachwerk-Konstruktion des alten Hebewerks bildet die Fläche für eine gemeinsam entwickelte Projektion der Kunst- und Filmstudierenden, welche das Fortschrittsparadigma der industriellen Moderne kritisch unter die Lupe nimmt.

Einst ein politisches Prestigeprojekt des Deutschen Kaiserreichs und logistisch unverzichtbarer Knotenpunkt, stand das Schiffshebewerk für die wirtschaftliche Stärke und Zukunft Preußens, repräsentierte ökonomische und politische Macht. Die Kontrolle über logistische Netzwerke, ob für materielle Güter oder digitalen Datenverkehr, ist mehr denn je von immenser Bedeutung. Die Studierenden der KHM greifen den Konnex von Infrastruktur, Logistik und Macht auf und übersetzenihre künstlerischeAuseinandersetzung in ein immersives Projection Mapping. Im Laderaum des Museumsschiffes "Ostara" werden weitere Arbeiten der Studierenden zu sehen sein.

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