über Mischa Kuball

Mischa Kuball arbeitet seit 1977 im öffentlichen und institutionellen Raum. Mit Hilfe des Mediums Licht, in Installationen und Fotografien, erforscht er architektonische Räume und deren soziale und politische Diskurse. Seine politisch motivierten, partizipatorischen Projekte sollen die Kommunikation zwischen Teilnehmenden, Künstler, Werk und urbanem Raum ermöglichen. Kuball ist Professor an der Kunsthochschule für Medien, assoziierter Professor für Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung/ZKM und Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Künste NRW. 2016 wurde er mit dem Deutschen Lichtkunstpreis ausgezeichnet.

Webseite von Mischa Kuball

Der Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball wird in seiner ortsspezifischen Installation future_grid ausgewählte Fragmente industrieller Großmaschinen auf dem Außengelände des Peter-Behrens-Baus mit Licht und Klang inszenieren. Ein projiziertes Lichtgitter rückt die dysfunktionalen postindustriellen Artefakte dabei in einen freien assoziativen Raum, in dem die Besucher:innen im Dialog mit ihnen – unterstützt von einem Audiowalk – neuen Zukunftsnarrativen nachspüren können.

Die stille materielle Präsenz der skulptural anmutenden Zeitzeugen hinter dem ehemaligen Lagerhaus eines der größten Stahlproduzenten der Region erweitert sich in Mischa Kuballs Arbeit future_grid fortlaufend um neue Informationen und Kontexte, Fragestellungen und Erzählungen. Der Künstler transformiert in dem prozesshaft gedachten Projekt das Museum zu einem dynamischen Wissensspeicher, der sich als ein energetischer Generator versteht, in dem bewahrt und geforscht wird und neue zukünftige Visionen erzeugt werden können.

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